Ischia - Insel im Golf von Neapel

Erinnerungen an den Sommerurlaub 2000

 

Bevor wir auf dieser wunderschönen Insel ankamen, mussten wir die Anreise im Bus überstehen.

Besonders Dieter hatte nach längerer Fahrzeit Probleme, sich in Bewegung zu setzen.

 

 

 

Zwei Busfahrer und zwei Servicekräfte machten uns die Reise so angenehm wie möglich, und trotzdem waren alle froh, wenn sie sich die Beine vertreten konnten.

 

 

 

Oberhalb des Vierwaldstätter Sees nahmen wir unser Abendessen in einem Restaurant ein. Dann konnten wir uns noch ein wenig in dieser schönen Landschaft die Beine vertreten - was auch nötig war.

 

Am anderen Morgen erreichten wir Neapel und warteten im Hafen Pozzuoli auf das Schiff der Gesellschaft Il Quadrante, die unsere weitere Reise und den Aufenthalt auf Ischia hervorragend organisierte. Mit unseren Koffern hatten wir nichts zu tun, die wurden direkt ins Hotel gebracht. Man reist mit kleinem Gepäck, sehr angenehm.

                                

 

 

 

 

 

 

Wir hatten die Glücksreise gebucht, d.h., man erfuhr erst jetzt, in welchem Hotel man die nächsten 14 Tage verbrachte.

Unser Hotel war das Hotel Pineta in Ischia Ponte. Der Bustransfer von Casamicchiola nach Ischia Ponte vermittelte einen ersten Eindruck von der Farbenpracht und der Pflanzenvielfalt der Insel. Hinter jeder Kurve ein neuer atemberaubender Blick auf Küste und Meer, malerische Häuser und - die ebenso  atemberaubenden Fahrkünste italienischer Fahrer, gleichgültig ob im Bus oder auf dem Roller.

        Ischiaponte mit der Aragoneserburg

 

 

 

 

 

 

Unser Glückshotel - La Pineta, an einem Pinienwald gelegen

 

 

 

 

 

 

 

Unser Zimmer lag zum Innenhof hin, schattig am Nachmittag, kühl in der Nacht, trotz der Temperaturen um 40 Grad tagsüber.

Gemeinsam mit anderen Gästen erforschten wir die nähere Umgebung:

        

Klaus ist auf dem Weg zur Aragoneserburg, die man mit dem Lift leicht erreichen kann. Selbst der Weg zur Insel ist touristenfreundlich, eine breite Straße führt unmittelbar zum Eingang der Burg, die zum Teil ein Hotel ist.

 

 

Blick von oben auf Ponte.

    

Nachdem der Aufzug uns den mühsamen Aufstieg erspart hatte, wanderten wir durch blumengeschmückte Bogengänge auf die oberste Ebene des Burgbergs.

 

 

 

Die Reste der ehemaligen Klosteranlage, die Gewölbe, in denen die Nonnen auf ihren steinernen Sitzen dem Ewigen Leben entgegenmoderten, die Burganlagen und vieles andere sind überaus sehenswert. Man kann auch Ausstellungen zeitgenössischer Maler besichtigen, im Restaurant eine Pause einlegen .....

 

 

....... oder durch die Anlagen wandern und die unterschiedlichsten Pflanzen und Blumen betrachten,  die dort in den Gärten und an den warmen Mauern gedeihen.

 

                                           

 

 

 

 

 

Durch finstere, aber bei der herrschenden Hitze kühle Gänge gelangen wir wieder an den Fuß des Burgbergs.

 

 

 

 

 

Und am Abend, bei einem kühlen Getränk, sitzt man am Wasser und genießt den Blick auf das nächtliche Panorama.

 

Dank der Ischia Plus Card waren wir mobil. Man besteigt einen der regelmäßig fahrenden Linienbusse und steigt dort aus, wo es einem gefällt, oder man plant genau, wie man an sein gewünschtes Ziel kommt.

Es gibt auch andere Fortbewegungsmittel auf der  Insel:

Microtaxi, Esel....

 

 

 

 

Wir haben  natürlich die Hauptorte der Insel besucht, hier sind einige Eindrücke:

Forio mit seinen Kirchen

 

 

 

 

 

 

    

 Lacco Ameno mit seinem "Pilz"                                                                    Testacchio oben im Gebirge

 

 

 

 

 

 

 

Von Testacchio aus kann man mit dem Esel oder zu Fuß den Monte Epomeo mit seiner Einsiedelei besteigen. Übernachten kann man dort allerdings nicht mehr.

Die Strände von Citara und Maronti gehören zu den schönsten der Insel.

 

 

 

 

 

 

Der Fischerort San Angelo mit seinem Naturhafen ist einen Besuch wert.

 

 

 

 

 

Die Nachbarinsel Procida, die "Kleine Schwester", ist touristisch noch unerschlossen, aber unglaublich malerisch. Bunte Häuser türmen sich wie Schachteln den Hang empor, über allem thront die Festung, durch die engen Gassen fahren Busse und Autos, als seien sie auf einer normalen Straße.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tagesausflug mit Schiff und Bus bringt uns nach Pompeji und zum Vesuv, ein eindrucksvolles Erlebnis.

 

 

 

 

 

Der Aufstieg zum Kraterrand ließ bei Temperaturen über 30 Grad die Herzen höher schlagen. Der Weg abwärts zum wartenden Bus hinterher war ein Spaziergang, staubig zwar wegen der Lavaasche, aber eben bergab.  Im Bus war eine gründliche Reinigung angesagt.

 

    Auf Wiedersehen, Ischia!                Wir kommen wieder!